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Und plötzlich war alles anders... Herausgerissen aus Raum und Zeit, trafen Gestalten aufeinander, die sich nie hätten begegnen dürfen. An einem Ort, der eigentlich nicht existieren sollte...

Ein zusammgewürfelter Haufen verlorener Existenzen begibt sich auf die Suche nach Antworten. Was hat sie zusammengeführt? Wie kommen sie zurück nach Hause? Wer ist für all das verantwortlich? Rätsel sind zu lösen, Barrieren zu überwinden. Und über allem liegt der Hauch des Göttlichen...

Tauche ein in die Neue Welt deiner Helden!


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„An den bunten Kleinwagen ging sie gleich vorbei, die würden ja nicht einmal eine Laterne aushalten und Johanna war sich sicher, dass es mehr als eine Laterne lang dauern würde, bis sie einigermaßen fahren konnte."

- Johanna Mason



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 Die Storyline

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Divinity
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BeitragThema: Die Storyline   So Jan 15, 2012 3:09 pm

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what is this place | where am I here | what shall I do

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"Mir ist langweilig." Zulas glockenklares Stimmchen trug ihre missmutigen Worte träge über den golden glitzernden Bergsee, dessen Wasser ihre Füße angenehm kühl umspülte. Der Steg, auf dem sie lag und die Beine baumeln ließ, wärmte ihren Rücken, fühlte sich ansonsten jedoch nicht wie ordinäre Holzplanken an, sondern war weich wie ein Juliwölkchen. Nago lümmelte im Schneidersitz neben ihr und verdrehte zum wiederholten Male die Augen, während er mit dem Finger immer wieder gegen eine neblig blaue Kugel piekte, die auf Brusthöhe vor ihm schwebte. "Meine Güte, Zula! Ich habs geschnallt. Schon vor ner Ewigkeit. Es ist nicht nötig, dass du alle Naselang auf deinen bedauernswerten Zustand hinweist. Willst du nicht noch eine Runde schwimmen gehen?" Dieser Vorschlag war wohl hauptsächlich seinem Wunsch geschuldet, wenigstens eine kleine Weile Ruhe vor diesem entzückenden Quälgeist zu haben. "Nö." Eine eindeutige Antwort, die Nago zum Seufzen brachte. Ebenfalls zum wiederholten Male. "Dann lies ein Buch. Oder geh Menschen beobachten. Oder schau dir Sex and the City an, oder was du dir sonst so reinziehst. " Die Kugel zitterte schwach, als Nago sie etwas zu heftig berührte, kam jedoch nach einigem Schwanken wieder zum Stillstand.

Zula öffnete schläfrig ein Auge und musterte den hübschen Ball mäßig interessiert. "Hab schon alles tausend Mal gelesen. Menschen sind langweilig. Hab ich schon tausend Mal gesehen." Ja, Zula zeigte ihr ausgeprägtes sprachliches Talent heute wieder in aller Pracht. Ein Lüftchen kam auf und wehte golden schimmernden Staub um ihre Nase, der sie beinahe zum Niesen brachte. "Vielleicht... Ich könnte mir ja nochmal Jace Wayland holen. Mit ihm zu spielen, macht viel mehr Spaß als nur über ihn zu lesen." Nagos strafender Blick brachte sie dazu, das eine Auge schnell wieder zu schließen, als würde sie dadurch unsichtbar werden und sicher vor seiner Schelte sein. "Zula, nimms mir nicht übel, aber der arme Kerl ist jedes Mal ganz verwirrt, wenn du das tust. Außerdem hast du ihn nie länger als 5 Minuten hier, bevor er zu dem Schluss kommt, du wärst ein Dämon und dich vernichten will. Macht dir das echt Freude? Ihn jedes Mal ko gehen zu lassen und wieder in die Wüste zu schicken?" Zulas goldene Locken wippten trotzig, als sie abrupt aufstand und rastlos umherzulaufen begann. Das goldene Wasser des Sees wurde eine Nuance dunkler und der klare Himmel, an dem heute 3 Sonnen standen, zog sich zu. Zula war sauer, so viel stand fest. "Du hast ja gut reden! Starrst den ganzen Tag diese bekackte Kugel an und hast für mich überhaupt nichts mehr übrig. Kein Wunder, dass ich mich langweile!"

Das Stampfen ihres Fußes brachte den Boden zum Erzittern und beförderte das schwebende Spielzeug gefährlich nah an den Rand des Steges. Nago hechtete alarmiert hinterher und schaffte es gerade noch so, das neblige Rund vor dem Sturz zu retten. Nun war auch er wütend, hatte sich jedoch zumindest so weit im Griff, dass er keinen Orkan auslöste. "Jetzt reiß dich mal zusammen. Ich hab ja nichts gegen ein ordentliches Erdbeben, aber meinst du nicht, dass die armen Menschlein in der letzten Zeit genug davon hatten? Wenn das so weiter geht, dann hast du sie bald alle umgebracht. Und dann?" Ja, sicher, die Menschen begannen auch ihn langsam aber sicher zu langweilen, zu lange beobachtete er nun schon ihre gewöhnlichen und armseligen Leben. Trotzdem fühlte er sich irgendwie verpflichtet, sie vor den spontanen Ausrastern der lieblichen Gewitterziege zu schützen. Und sie nicht selbst aus Versehen um die Ecke zu bringen. Zulas kläglicher Gesichtsausdruck erweichte ihn ein wenig, sodass er die Kugel für einen Moment Kugel sein ließ und dem Häufchen Elend einen liebevollen Knuff in die Seite gab. "Komm, lass uns nicht streiten. Sonst lösen wir wieder eine Sintflut aus und müssen von vorn anfangen." Und dazu hatte garantiert keiner der beiden große Lust.

Die Erde an sich war wunderschön, aber ihre Bewohner hatten jeden Zauber verloren. Und genau aus diesem Grund war er so fasziniert von der Reinheit des neuen Planeten, den er aus dem Nichts erschaffen hatte. Er war kleiner als die Erde und noch völlig unbewohnt. Eine weiße Leinwand, deren Schönheit ihn zögern ließ, den ersten Pinselstrich zu setzen. Einzig die Flora hatte er bereits liebevoll verteilt. Nach dem Vorbild der Erde, gleich einer Grundierung, die nur darauf wartete, die staunenden Augen der neuen Bewohner zu erfreuen. Doch genau da lag der Hund begraben. Nago hatte keine Ahnung, wie die Spezies aussehen sollte, der er dieses Wunder zum Geschenk machen wollte.
Sein Blick fiel wieder auf Zula, die wie ein waidwundes Reh zu Boden starrte. "Du hast ja Recht. Tut mir leid... Aber ich fühle mich einfach so unterfordert. Und dass du mit anderen Dingen beschäftigt bist, macht es auch nicht besser. Vielleicht sollte ich einfach auch deine neue Kugel anstarren. Scheint ja total spannend zu sein."

Gesagt, getan. Die beiden ließen sich wieder auf dem Steg nieder und betrachteten eine Weile den kleinen Planeten, der sich langsam um seine eigene Achse drehte. "Diese Insel find ich besonders hübsch.", meinte Zula irgendwann. "Ja, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich sie bevölkern soll. Die Menschen hängen mir zum Halse heraus. Sie haben es nicht verdient, eine zweite Welt zu besitzen. Sie wissen sie sowieso nicht zu würdigen. Ich brauche etwas Besseres, als Menschen."
Und plötzlich schien sich die Luft, die sie umgab, förmlich aufzuladen. Die Beiden wandten die Gesichter genau im selben Moment einander zu und begannen breit zu grinsen. "Denkst du das Selbe, wie ich?" "Ich glaube schon..."
Und damit war es abgemacht. Von Langeweile war nun nichts mehr zu spüren. Und auch ihre Umgebung nahmen sie nicht länger wahr, während sie die Köpfe zusammensteckten und die Einzelheiten planten. Finger flogen in aller Eile über das sanfte Relief der Planetenoberfläche, denn es gab noch einiges vorzubereiten für die baldigen Bewohner. Siedlungen und Straßen tauchten auf, wo vorher nur unberührte Natur war. Nago und Zula diskutierten eine Weile darüber, wieviel Platz sie ihren baldigen Studienobjekten zugestehen wollten, einigten sich aber irgendwann darauf, dass die hübsche kleine Insel, die Zula so gut gefallen hatte, für den Anfang völlig ausreichen würde. Ein unsichtbarer Schild wurde weiträumig über das Gebiet gespannt, und dann waren die Vorbereitungen auch schon abgeschlossen.

Nago musterte seine hilfreiche Blondine eine ganze Weile und meinte dann freundlich herablassend. "Du darfst dir den Ersten aussuchen." Zula sprang auf und klatschte begeistert in die Hände. Nachdem sie einen kleinen Freudentanz vollführt hatte, wandelte sich ihre Aufregung in pure Konzentration. Ein Buch erschien aus dem Nichts. Und einfach, weil sie so dankbar war, dass sie an diesem Abenteuer teilhaben durfte, verzichtete sie darauf, die von ihr so verehrte Figur des Jace Wayland heraufzubeschwören. Sie hatte Nagos Nerven schon zu sehr mit ihm strapaziert. "Ich wähle..."
Nachdem sie kurz überlegt hatte, an welchem Punkt ihrer eigenen Geschichte sie ihn aus der vertrauten Umgebung reißen würde, wurde Lucian Graymark in die neue Welt geworfen. Zula ließ den Blick zu Nago schweifen, der nun auch eifrig in einem Buch blätterte. Er schien sich ebenfalls entschieden zu haben. Und so gelangte Sirius Black in seine neue Heimat. Ein Hauch von Schicksal lag in der Luft, als Nago und Zula näher an die blaue Kugel rückten und gespannt darauf warteten, dass ihre neuen Spielzeuge aus dem Schlaf erwachten...


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